Der Narr:
Einzigartig am Hofe ist der Narr allein
nur er darf wirklich ehrlich sein.
Er spricht ihn – den blanken Hohn
es schweigt der König auf seinem Thron.
Die Narrenkappe ist’s die ich n so sicher macht,
wenn er die Herren laut verlacht.
Der Henker mit scharfer Axt und dickem Strick,
hat den Narren gut im Blick.
Lange schon ist er ihr Leid,
der unverblümten Ehrlichkeit.
Angesetzt die Narrentröte,
beschwört des Henker’s Ärgerröte.
Bei jedem Schritt die Glocken klingen,
das lässt den Narr noch lauter singen.
Er singt von der dicken Herren Trug und Neid,
und diesem, wird er niemals Leid.
Achso breit grinst der Narrenmond,
wenn ertut die Wahrheit kund.
Doch kein Weib sich um den Narren schert,
der dauernd nur fiese Witze plärrt.
Darum der Narr blieb ganz allein,
denn keine will die seine sein.